Wichtige Fragen für Grundeigentümer des
„Business Improvement District“ Lüneburger Straße:

Gibt es Unterstützung von Seiten der lokalen Bezirksverwaltung, z.B. vom Bezirksamtsleiter?
Ja. Die Harburger Bezirksverwaltung fördert und unterstützt das Vorhaben z.B. durch regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen der Lenkungsgruppe und in beratender Funktion.

Gibt es breite Unterstützung innerhalb der Grundeigentümerschaft?
Über 40% aller Grundeigentümer haben dem Antrag für das Vorhaben zugestimmt, was deutlich über den gesetzlich geforderten 15% liegt. Nach der öffentlichen Auslegung stimmen 96% der ansässigen Grundeigentümer des BID der Einrichtung des BID Lüneburger Straße II zu.

Wer ist eigentlich der Initiativkreis?
Hierzu zählten rund 20 aktive Grundeigentümer der Lüneburger Straße. Unterstützt wurden sie vom Bezirksamt Harburg und der Handelskammer Hamburg.

Liegt mein Grundstück im BID-Gebiet?
Eine zuverlässige Antwort erhalten Sie entweder unter der Rubrik “Gebietsabgrenzung” oder beim Aufgabenträger konsalt GmbH.

Verfolgt das BID eine klare Vision?
Ja. Die Fußgängerzone soll wieder zur pulsierenden Mitte Harburgs mit einem attraktiven Branchenmix, einem erstklassigen Marketing und einem gepflegten öffentlichen Raum werden. Näheres zu den Inhalten finden Sie in dem Maßnahmenkonzept BID I sowie in dem Maßnahmenkonzept BID II.

Hat das BID einen eindeutigen Finanzierungsplan?
Der Kostenrahmen wurde mit den Grundeigentümern des BID abgestimmt und ist verbindlich im Maßnahmen- und Finanzierungskonzept des BID festgelegt.

Wie ist das BID organisiert und wer übernimmt die Projektsteuerung?
Seit dem 1. April 2009 ist die konsalt GmbH offizieller Aufgabenträger für das BID Lüneburger Straße.

Auf wie viele Jahre ist das BID angelegt?
Die geplante BID-Laufzeit beträgt 3 Jahre. Es kann im Anschluss verlängert werden.

BID Lüneburger Straße I (2009-2012)

BID Lüneburger Straße II (2013-2016)

Welche Abgaben trage ich als Eigentümer?

Der Hebesatz des BID Lüneburger Straße II beträgt 3,65% des individuellen Einheitswerts eines Grundstücks (Vgl. BID I 0,0321).

Die jährliche Abgabe für den einzelnen Grundeigentümer errechnet sich wie folgt:
0,0365 x Einheitswert des Grundstücks geteilt durch 3 Jahre = jährliche Abgabe

Beispiel:
* Einheitswert: 150.000 EUR
* BID-Abgabe 3,65 %:5.475 EUR
* BID-Abgabe pro Jahr: 1.825 EUR

Werden zuviel gezahlte Beiträge bzw. nicht benötigte Reserven an die Grundeigentümer zurückgezahlt?
Ja.

Wie werden die BID-Abgaben im Rahmen von Vermietung und Verpachtung steuerlich behandelt?
Dies hängt davon ab, ob Sie Ihr Grundstück entweder rein privat oder eigenbetrieblich nutzen oder an Dritte vermieten. Ein Merkblatt mit ausführlichen Erläuterungen finden Sie hier.

Was bedeutet die jüngste Gesetzesänderung für mich als Eigentümer?
Die Gesetzesänderung betrifft konkret nur sehr wenige Eigentümer, nämlich solche mit überdurchschnittlich großen und werthaltigen Grundstücken. Wenn Sie Eigentümer einer solchen Immobilie sind, werden Sie von einer deutlichen Kostenbegrenzung profitieren. Umgekehrt haben Sie als Eigentümer eines kleineren Grundstückes und Befürworter des BID indirekt auch einen erheblichen Nutzen: Die Gefahr eines Blockierens der BID-Initiative wird verringert.

Für Weitere Fragen steht Ihnen der Aufgabenträger konsalt sehr gerne zur Verfügung!

Infothek Business Improvement Districts und Innovationsquartiere
(Seite der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt)